Nach diesem Nicht-Sommer sind nun auch in den letzten Bundesländern die Schulferien zu Ende. Die Tage werden kürzer, und schon färben sich die Blätter langsam aber sicher braun.

Hier folgen nun ein paar Tipps, wie Eltern vor allem ABC-Schützen das Schulleben erleichtern können:

Der Schulweg sollte gut eingeübt werden, das Kind muss auf Gefahren aufmerksam gemacht werden. Gerade auf vielbefahrenen Straßen lauert die Gefahr. Und Frühmorgens sind viele Autofahrer noch etwas müde und unaufmerksam.

Daher gilt grundsätzlich, dass das Kind auch bei grüner Ampel oder einem Zebrastreifen erst einmal schauen sollte, dass die Überquerung der Straße auch tatsächlich ungefährlich ist. Auch wenn hier der Fußgänger im Recht ist; Mensch sollte sich nie mit einem fahrenden Auto anlegen…

Jetzt werden die Tage kürzer und der Schulweg muss im Herbst meist in der Dämmerung bewältigt werden. Es empfiehlt sich, die Kinder kleidungstechnisch ensprechend auszurüsten. Reflektierende Sticker oder Katzenaugen an Kleidung und Schulranzen, auffällige Regenkleidung und Regenschirme etc. Heutzutage gibt es durchaus modische und funktionelle Produkte in diesem Bereich. Es muss also nicht immer der quitschgelbe Regenmantel sein…

Für daheim gilt: auch hier muss wohl so einiges umorganisiert werden. Wichtig ist der erste Arbeitsplatz. Denn nun beginnt die Hausaufgabenzeit. Passende, kindgerechte Möbel sind das A und O, um Haltungsschäden vorzubeugen. Dabei empfiehlt es sich, verstellbare Möbel (mit TÜV/GS-Siegel) anzuschaffen, da diese ein paar Jahre "mitwachsen" können. So spart man eine Menge Geld und das nächste Umbauen und Herumräumen.

Im Raum selbst sollte es während der Lernphase friedlich und einigermaßen ruhig zugehen. Wildes Herumtollen der Geschwister, Fernseh- oder Musikgedudel machen die Konzentration so gut wie unmöglich. Respekt und gegenseitige Rücksichtnahme sind hier angesagt.

Schulanfänger dürfen allerdings nicht überfordert werden. Ein Kind lernt eben schneller als das andere. Eltern haben heutzutage meist hohe Ansprüche. Aber gerade in der Anfangsphase der Schulzeit sollte man erst einmal mit Geduld an die Sache herangehen. Druck und Erwartungshaltung führen schlimmstenfalls dazu, dass das Kind die Lust an der Schule und dem Lernen verliert.

Bloß nicht mit Enttäuschung oder gar Bestrafung reagieren.  Also erst einmal piano; das Kind unterstützen und motivieren. Sollten sich tatsächlich Schwächen herauskristallisieren, kann man die Probleme behutsam und bedacht angehen.

Es empfiehlt sich auf alle Fälle, die Elternabende zu besuchen. Man erfährt hier interessantes über die Klassengemeinschaft und über sein Kind. Zudem kann man sich mit anderen Eltern austauschen oder sich selbst in der Pflegschaft engagieren, um Probleme zwischen Eltern und Lehrer zu vermitteln, falls nötig.

Unsere Gartentipps für den September:

Topf- und Kübelpflanzen sollte man jetzt schon so langsam auf die Wintersaison im Hause vorbereiten. Empfindliche Arten kommen in kalten Regionen schon Ende September ins Winterquartier.

Hibiskus, Gewürzrindea und Zierbananen z.B. sind solche kälteempfindliche Exemplare. Sie benötigen in den Wintermonaten mind. 10 Grad plus. Ab Ende August sollten Sie diese Pflanzen auch nicht mehr düngen; die Nährstoffe werden nun im Winterquartier nicht mehr benötigt.

Pflanzen im Wintergarten legen erst in einigen Wochen die Ruhepause ein. Daher sollte man sie regelmäßig düngen, damit sie gesund weiterwachsen können.

Ende September ist Erntezeit für die Hauszwetschge und späte Sorten des Pfirsichs. Fallobst sollte möglichst täglich aufgesammelt werden, um die Verbreitung von Schädlingen zu vermeiden (Wickellarven).

Gegen Nachtfrost sollten Dahlien nun geschützt werden. So können sie bis weit in den Oktober hinein blühen. Auch in der Blumenvase sind sie eine Augenweide. Am besten schneidet man sie dazu frühmorgens und entfernt unnötige Blätter und Knospen, da diese in der Vase ohnehin nicht blühen werden. Die Blumen sollten tief im Wasser stehen und es sollte täglich gewechselt werden.

Früh blühende Gladiolensorten dürfen nun aus dem Boden genommen werden. Um die Gladiolenknollen vor Beschädigung zu schützen, empfiehlt es sich, eine Grabengabel zu verwenden. Den Trieb oberhalb der Erde kürzt man auf 10 cm um Fäulnis zu verhinder. Im Winterlager der Gladiolen sollte es warm und luftig sein. Die beste Lagerart: nicht zu dicht nebeneinander in Stiegen. Sollen sich die Gladiolen im nächsten Jahr vermehren, kann man die an der Hauptknolle liegenden Brutknöllchen vorsichtig entfernen und bis zum Früjahr trocken lagern. Die jungen Knollen sollten dabei nicht zu stark austrocken.

Wir wünschen Ihnen einen schönen September und hoffen, dass es noch ein paar warme und sonnige Tage gibt.

 

 

 

 

   
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